Preis-Transparenz Nr. 13/23 7 Min Lesezeit Zuletzt aktualisiert Mai 2026

Versteckte Kosten beim Webseiten-Bau: 7 Posten, die oft fehlen

Ein Webdesigner verspricht 199 €, beim Briefing kommen 4 zusätzliche Posten. Am Ende stehen 800 € auf der Rechnung. Was hätte man vorher prüfen müssen? 7 typische versteckte Kosten und wie Sie sie vor Auftrag entdecken.

Ein Ratgeber von Günstige Webseiten

Versteckte Kosten bei Webseiten-Angeboten verstecken sich typischerweise in 7 Posten: Domain (10–15 €/Jahr), Hosting nach Garantiezeit (5–15 €/Monat), Premium-Schriften, Stockfoto-Lizenzen, Cookie-Banner-Add-ons, Kontaktformular-Aufpreise und Wartungspflichten. Seriöse Festpreis-Anbieter listen alle möglichen Aufpreise vor Auftrag schriftlich auf. Wenn Ihnen Aufpreise erst nach dem Briefing genannt werden, ist es ein Lockangebot, kein Festpreis. Bei Günstige Webseiten sind alle Standard-Posten (DSGVO, Cookie-Banner, Kontaktformular, lokale Schriften, Hosting 12 Monate) im Festpreis enthalten; nur Domain, Premium-Module und Wartung nach 12 Monaten kommen separat, transparent gelistet.

Illustration: Eisberg mit Preisschild an der sichtbaren Spitze, unter Wasser verbergen sich Server, Zahnrad, Schloss und Briefumschlag als versteckte Website-Kosten

Was sind versteckte Kosten?

Versteckte Kosten sind nicht zwangsläufig betrügerisch. Sie entstehen meistens aus zwei Gründen:

  1. Marketing-Vereinfachung, ein Anbieter wirbt mit „ab 199 €“, weil ein konkreter Preis-Bereich attraktiver klingt als „199–1.500 € je nach Anforderung“. Die Aufpreise werden erst im Briefing besprochen.
  2. Standardisierungs-Lücke, manche Anbieter haben kein klares Standard-Paket, sondern kalkulieren jeden Auftrag individuell. Was der eine als „Selbstverständlichkeit“ sieht (DSGVO-Setup), ist beim anderen ein 80-€-Add-On.

Für Sie als Kund:in macht das Ergebnis denselben Schaden: ein Auftrag, der teurer wird als geplant. Schutz: schriftliche Klarheit vor Auftrag.

Die 7 häufigsten versteckten Posten

1. Domain-Registrierung

Eine .de-Domain kostet 10–15 €/Jahr beim Registrar. Bei Günstige Webseiten: 30 € einmaliger Setup-Aufwand + Jahresgebühr. Manche Anbieter rechnen die Domain zum Festpreis dazu, ehrlicher ist, sie separat auszuweisen.

2. Hosting nach Garantie-Ende

Festpreis-Anbieter inkludieren 6–12 Monate Hosting. Danach: Schutzpaket ab 9 €/Monat oder Übergabe an Ihr eigenes Hosting. Manche Anbieter sagen nicht klar, was nach Jahr 1 passiert, im worst case wird die Webseite offline genommen.

3. Premium-Schriften

Adobe Fonts sind kostenpflichtig (oft 20–40 €/Jahr im Creative-Cloud-Abo des Designers, weiterberechnet). Google Fonts lokal eingebunden sind kostenlos und DSGVO-konform, und sehen genauso gut aus.

4. Stockfoto-Lizenzen

Wenn Sie keine eigenen Fotos haben, bietet jeder Anbieter Stockfotos an. Kostenlose Quellen (Unsplash, Pexels) sind Standard. Premium-Stockfotos (Adobe Stock, Shutterstock) kosten 5–30 € pro Bild und werden oft vergessen, in der ersten Kalkulation auszuweisen.

5. Cookie-Banner als Add-On

2026 Pflicht-Standard, kein Premium-Feature. Wenn ein Anbieter Cookie-Banner für 50–100 € extra berechnet, kennt er seinen Markt nicht. Bei Günstige Webseiten ist DSGVO-Cookie-Banner immer im Festpreis enthalten.

6. Kontaktformular-Aufpreise

Manche Anbieter berechnen 40–80 € für ein einfaches Kontaktformular mit Spam-Schutz. Pflicht-Standard, sollte immer im Festpreis enthalten sein. Bei Günstige Webseiten via FormSubmit mit AVV.

7. Wartungspflichten

Pflicht-Wartungsvertrag ab 50 €/Monat über 24 Monate ist kein Festpreis, das ist ein Abo. Effektiv-Kosten: 149 + 24 × 50 = 1.349 €. Achtung bei Modellen mit niedrigem Setup-Preis und obligatorischer Wartung.

Festpreis ohne versteckte Kosten

Bei Günstige Webseiten sind alle Standard-Posten (DSGVO, Cookie-Banner, Formular, lokale Schriften, Hosting 12 Monate) im Festpreis enthalten. Nur Domain, Premium-Module und optionale Wartung kommen separat, transparent.

Festpreis-Pillar lesen

5 Anti-Patterns: So erkennen Sie Lockangebote

  1. „Ab 149 €“ ohne Leistungskatalog, Marketing, kein Festpreis. Bitte um schriftliche Liste.
  2. Setup günstig, Wartung obligatorisch, Abo verkleidet als Festpreis. Rechne 3 Jahre durch.
  3. DSGVO als Aufpreis, Anbieter kennt 2026er Markt-Standards nicht.
  4. Cookie-Banner extra, Pflicht-Standard, kein Premium-Feature.
  5. Domain auf Anbieter-Name, Lock-In durch Domain-Eigentum. Immer auf Ihren Namen registrieren.

Wie Sie versteckte Kosten vor Auftrag entdecken

Eine 5-Punkte-Pre-Flight-Routine vor Auftragserteilung:

  1. Schriftlicher Leistungskatalog, was ist im Festpreis enthalten, was kostet extra?
  2. Aufpreis-Liste, alle möglichen Module mit Preisen, vor Briefing.
  3. Wartungs-Frage, was kostet Wartung nach Garantie-Ende, gerechnet auf 3 Jahre?
  4. Domain-Frage, auf wessen Namen wird die Domain registriert?
  5. Eigentumsrechte-Frage, bekomme ich nach Bezahlung Quellcode-Zugriff?

Wenn alle 5 Antworten klar und schriftlich sind, haben Sie einen seriösen Anbieter. Mehr dazu im Ratgeber Festpreis-Fallen vermeiden.

Transparenz-Checkliste

Bei Günstige Webseiten sieht eine ehrliche Aufpreis-Liste so aus:

PostenIm Festpreis enthalten?Aufpreis
Design & Programmierung
Responsive Design
Cookie-Banner DSGVO
Kontaktformular
Lokale Schriften (Google Fonts)
SEO-Grundlagen
1–2 Korrekturschleifen
Hosting 12 Monate
Domain-Registrierung30 € Setup + 10–15 €/Jahr
Online-Buchungssystem100–300 €
Online-Shop200–500 €
Mehrsprachigkeit15–30 % Aufpreis
Wartung nach Jahr 1Schutzpaket ab 9 €/Monat oder Übergabe

Fazit: Schriftlichkeit schlägt Vertrauen

Vertrauen ist gut, schriftlicher Leistungskatalog ist besser. Wer Ihnen vor Auftragserteilung eine vollständige Aufpreis-Liste gibt, hat nichts zu verbergen. Wer ausweicht oder „das klären wir später“ sagt, ist nicht der richtige Anbieter.

Vertiefend: Was kostet eine Webseite (Pillar) · Festpreis-Fallen vermeiden · Webseite zum Festpreis.

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Bei Günstige Webseiten: schriftlicher Leistungskatalog vor Auftrag, transparente Aufpreis-Tabelle, alle Standard-Posten im Festpreis enthalten.

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